<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule">
<channel>
    <title>gegenglueck - gelesen</title>
    <link>http://gegenglueck.org/</link>
    <description>soll der ganze scheißdreck doch sein eigenes verschwinden organisieren</description>
    <dc:language>en</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.3 - http://www.s9y.org/</generator>
    
    

<item>
    <title>250 Gramm Blutwurst auf dem Weg zurück in den Stall</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/224-250-Gramm-Blutwurst-auf-dem-Weg-zurueck-in-den-Stall.html</link>
            <category>gehört (live)</category>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/224-250-Gramm-Blutwurst-auf-dem-Weg-zurueck-in-den-Stall.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=224</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=224</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Das gesamte Paket Liebe scheitert daran, dass sich Wörter aufdrängen wie &quot;für immer&quot; oder &quot;die Frau meines Lebens&quot; oder &quot;Traummann&quot; oder der ganze Rest des fauligen abgehalfterten Modder.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war gestern im Westwerk, wo die &quot;erste europäische Lesung aus einer Schrankwand&quot; namens Opeckta stattfand. Jens Rachut nebst Begleitung durch nicht ganz Unbekannte (Infos und mehr Termine bei &lt;a href=&quot;http://www.truemmerpromotion.de&quot;&gt;Trümmer&lt;/a&gt;) machen was, das keine klassische Lesung ist, vielleicht kein Theater sein will aber fast so laut wie ein Konzert daherkommt. Teilweise als Liveübertragung aus den dunklen Bereichen der Schrankwand auf die Videoleinwand. Versatzstücke aus dem Hörspiel &quot;Der Seuchenprinz&quot;, orgeluntermalte Songs von Oma Hans / Kommando Sonne-nmilch, Videoschnipsel, holländischen Fussballübertragungen ... das Publikum begleitet einen Angestellten vom Tod, eine für immer Schwangere und die wahrscheinlich einzige Liebhaberin der Stresemannstraße durch den Trümmerhaufen der menschlichen Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die z. T. bekannten Songs bekommen hier im Licht der Grubenleuchten und im Zusammenhang mit den restlichen Texten nochmal eine ganz andere Intensität, was wieder mal deren Einzigartigkeit unterstreicht. (Man stelle sich mal den Normalpunksänger vor, wie er seine Texte solo oder nur mit dezenter Begleitung durch die Orgel von sich gibt. Vermutlich wäre das ziemlich armselig.) Nein, wir sind nicht zu alt für Punk, wir sind nur alt genug zu wissen, dass Punk nicht das immerwährende Abspulen der gleichen drei Akkorde ist. Während damit zu Zeiten des Punkhypes sogar Geld zu verdienen war (ist?), drohte in Vergessenheit zu geraten, dass da draußen nichts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rachut spricht unmissverständlich Dinge aus, die sich andere nicht zu denken trauen. Weil&#039;s dann nämlich ganz traurig wird. Das kleine Glück, die vermeintlich netten Gesten, es läuft immer auf das depremierende gleiche hinaus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Er landet irgendwo zwischen Siechtum und Tod, und zwar genau in der Mitte. Und so wird es vielen gehen. Außer denen, die Glück haben oder Geld. Beides passiert selten. Die meisten arbeiten und schlafen. Oder umgekehrt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig dem Organisten wird der Herzenswunsch erfüllt, aber dann ist das Glas leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nicht nur) zum Schluss heißt es: &quot;Adios, ihr Pfeifen!&quot; - Wer noch kann, sollte Opeckta nicht verpassen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Feb 2008 12:42:24 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/224-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Zwischen den StÃ¼hlen ...</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/218-Zwischen-den-Sthlen-....html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/218-Zwischen-den-Sthlen-....html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=218</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=218</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe genau heute vor 17(?) Jahren das letzte Mal &quot;Die Zeit&quot; gelesen. Das weiÃŸ ich deshalb so genau, weil ich im Flugzeug nach Zypern saÃŸ und mich bei meiner Sitznachbarin entschuldigen musste, als ich vor Wut Ã¼ber das Gelesene in die Tischplatte biÃŸ. Ich glaube nicht, dass ich seitdem was vermisst habe. Heute bin ich Ã¼ber das &lt;a href=&quot;http://www.networkcultures.org/geert&quot;&gt;Blog von Geert Lovink&lt;/a&gt; versucht gewesen, den Onlineauftritt des Drecksblattes aufzusuchen, aber zum GlÃ¼ck gibt es das &lt;a href=&quot;http://www.networkcultures.org/geert/interview-with-die-zeit-in-german/&quot;&gt;Interview auch beim Interviewten selbst&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermarktungsdruck fÃ¼r die deutsche Ãœbersetzung von &quot;Zero Comment&quot; (hiermit zur ReiselektÃ¼re fÃ¼r Februar erkoren)? Keine Ahnung, ist mir auch egal. Es ist ein Verdienst von Lovink, zwischen den StÃ¼hlen zu stehen: zwar sieht und gewisserweise begrÃ¼ÃŸt er den rasanten Verfall der &quot;alten Medien&quot;, aber genauso hat er einen kritischen Blick auf die BlogosphÃ¤re. DafÃ¼r kassiert er dann schonmal von dort &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/1615-Die-Zeit-barmt-um-die-bedeutungslosen-Blogger.html&quot;&gt;negative Kritiken&lt;/a&gt;, wobei diese sich gleich wieder selbst disqualifiziert: Lovink muss man ja nicht kennen, aber der gute Mann ist Jahrgang 1959, was sogar im Zeitartikel steht, und mitnichten zu jung fÃ¼r das Usenet. Seine Biographie und bisherigen AktivitÃ¤ten/Texte sprechen auch deutliche andere Worte. Hier schieÃŸt sich das &quot;schnelle Blog&quot; dann eher selbst ins Knie ... (wobei ich nicht behaupten wÃ¼rde, die alten Medien wÃ¼rden die lÃ¤ngere Reaktionszeit immer fÃ¼r grÃ¼ndliche Recherchen nutzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medientheorie, die nicht kritisch mit allen Medien umgeht, ist nichts wert. Allerdings ist heutzutage mein Interesse an einer Kritik von Printmedien oder klassischem TV zugegebenerweise begrenzt. Um neue Medien, zu denen unter anderem und unausweichlich Blogs zÃ¤hlen, geht es. Wenn diese Medien nur ein unertrÃ¤gliches Grundrauschen erzeugen, in dem die individuellen BeitrÃ¤ge unter der Wahrnehmungsschwelle bleiben, und sich daraus ein bunter, aber langweiliger Massenbrei zum Wohle der GroÃŸkonzerne ergibt, dann darf man daraus auch Konsequenzen ziehen und sagen: &quot;Das ist ScheiÃŸe.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Individuelle Homepages sind toll. Aber MySpace ist nichts weiter als die Aufgabe von technischen Freiheiten, die ein Standardblog bietet, zugunsten einer bunten Scheinwelt, in der man eigentlich nix mehr wirklich machen kann. Selbst ein einfacher Homepageselbstbaukasten eines Webproviders gibt mehr her.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;E-Mail ist groÃŸartig. Aber Googlemail ist eine (zugegeben: sehr gute) Software, die aber nur deshalb umsonst zur VerfÃ¼gung gestellt wird, um User ausschnÃ¼ffeln zu kÃ¶nnen. Google ist schon lÃ¤nger nicht mehr gut (moralisch, nicht technisch).&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Netzwerke sind hilfreich und haben optimalerweise Ãœberschneidungen mit der realen Lebenswelt. Aber sollte man deshalb gegenÃ¼ber den DatenschnÃ¼fflern von StudioVZ, Facebook, Xing und wie sie alle heiÃŸen, jegliche Vorbehalte verlieren und sein PrivatsphÃ¤re aufgeben? WofÃ¼r denn?&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Wissen allgemein verfÃ¼gbar zu machen und gemeinsam zu vertiefen ist der Hammer. Und &lt;a href=&quot;http://www.mediawiki.org&quot;&gt;Mediawiki&lt;/a&gt; ist eine freie und nÃ¼tzliche Software dafÃ¼r. Aber wenn tatsÃ¤chlich die &lt;a href=&quot;http://blogbar.de/archiv/2007/12/18/wikipedia-zwischen-den-muhlsteinen/&quot;&gt;Wikipedia am Ende von den GroÃŸkonzernen gefickt&lt;/a&gt; wird, ist das ein gigantischer Fehlschlag eines groÃŸartigen Ansatzes. (Remember: MS/Windows ist das Resultat eines Ã¤hnlichen Diebstahls.)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um all das kritisch zu analysieren, bedarfs es dringend einer kritischen Medien-/Netztheorie, die erstmal vor nichts halt macht. Ein utopistischer Ansatz, Medien zur Emanzipation, Partizipation und VerÃ¤nderung nutzen zu wollen, mag unpopulÃ¤r sein, aber das macht ihn noch lange nicht falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Disclaimer: Hier gibt es keinen Counter und ich schaue mir auch meine Serverstatistiken Ã¤uÃŸerst selten an.) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 17:15:05 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/218-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>How low can you get?</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/115-How-low-can-you-get.html</link>
            <category>gelesen</category>
            <category>sonst noch</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/115-How-low-can-you-get.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=115</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=115</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Tja, wie nieder kann man sinken? Eine Antwort gibt uns der auf mich leicht dummbatzig wirkende Ã¶sterreichische Politiker, der auf den Fake einer KÃ¼nstlergruppe reingefallen ist: Die Gruppe &quot;Haben wir den keine anderen Sorgen&quot; hat dem Mann einen angeblichen Brief des Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Ã–sterreich an den Alpenverein zugespielt, in dem gefordert wurde, dass die Gipfelkreuze als &quot;Herrschaftszeichen des Christentums&quot; durch Halbmonde ersetzt werden mÃ¼ssten. Statt den wohl eher schlecht gemachten Brief zu Ã¼berprÃ¼fen, hat sich der Bewahrer des echten Ã–sterreichs im Fernsehen allen Ernstes Ã¼ber dies Unzumutbarkeit echauffiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Geschichte gibt es beim &lt;a href=&quot;http://www.datum.at/0806/stories/2603717&quot;&gt;Datum&lt;/a&gt;, darauf gestoÃŸen bin ich via &lt;a href=&quot;http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/2655630/&quot;&gt;kommunikationsguerilla&lt;/a&gt;, da gibt es noch mehr Links, denn es kommt noch besser: Statt in den Keller zu gehen und seine eigene Dummheit zu beweinen, behauptet der Verarschte weiterhin, das Schreiben sei echt. Was der angebliche Verfasser nun wieder nicht lustig findet, zumal auch der angebliche EmpfÃ¤nger nichts von dem Schreiben weiÃŸ und die KÃ¼nstlergruppe sich zum Fake bekannt hat. Sollte man mal im Blick behalten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schlieÃŸt die KÃ¼nstlergruppe so schÃ¶n: &quot;Im Ã¼brigen wÃ¼nscht die KÃ¼nstlergruppe Herrn Westenthaler, dass er beim Joggen im Winter aufs Knie fÃ¤llt.&quot; Dem ist nur hinzuzufÃ¼gen, dass ja eigentlich nichts gegen das AbreiÃŸen von Kreuzen als christlichen Symbolen spricht, allerdings ausschlieÃŸlich, wenn sie nicht durch anderen religiÃ¶sen Zinnober ersetzt werden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Sep 2006 00:20:57 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/115-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Endlich: Die Top 500 der Dinge, die besser sind als Fußballgucken</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/110-Endlich-Die-Top-500-der-Dinge,-die-besser-sind-als-Fussballgucken.html</link>
            <category>gelesen</category>
            <category>wegbleiben</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/110-Endlich-Die-Top-500-der-Dinge,-die-besser-sind-als-Fussballgucken.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=110</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=110</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Gelegentlich wurde ja im gegenglueck auf diese Aktion hingewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;100&quot; style=&quot;border: 0px;&quot; src=&quot;http://gegenglueck.org/uploads/500Dinge01.jpg&quot; alt=&quot;500 Dinge, die besser sind als Fußball gucken&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&quot;&gt;500 Dinge, die besser sind als Fußball gucken&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heute dem &lt;a href=&quot;http://volkerstruebing.wordpress.com/2006/08/23/500-dinge-die-besser-sind-als-fusballgucken/&quot;&gt;Schnipselfriedhof zu entnehmen&lt;/a&gt; ist, gibt es nun - endlich - &lt;a href=&quot;http://500dinge.surfpoeten.de/&quot;&gt;die angekündigte Seite&lt;/a&gt;, auf der die noch fehlenden Einträge selbstständig ergänzt werden können. Die bislang existierende Liste wird in den nächsten Tagen umgezogen, ich &lt;del datetime=&quot;2006-08-23T19:50:48+00:00&quot;&gt;werde da meine Einträge auch einbauen&lt;/del&gt; habe die verwertbaren gegenglueck-Vorschläge bereits eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bonus lassen sich die einzelnen Einträge bewerten, um so auf Dauer ein Ranking hinzukriegen. Wenn man schnell eine Alternative zum Fußballgucken braucht und einem gar nichts einfallen will, kann man dann einfach auf die bestplatzierten Aktivitäten zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt WOLLT ihr alle auf &lt;a href=&quot;http://500dinge.surfpoeten.de/&quot;&gt;Die Top 500 der Dinge, die besser sind als Fußballgucken&lt;/a&gt; gehen und fleißig mitmachen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Aug 2006 21:47:20 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/110-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Klugsprech</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/106-Klugsprech.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/106-Klugsprech.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=106</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=106</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Das Prinzip ist: Aus ScheiÃŸe Trillerpfeifen machen.&quot;&lt;br /&gt;
(Dr. JÃ¼rgen Kuttner) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 Aug 2006 16:14:05 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/106-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Proust</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/99-Proust.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/99-Proust.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=99</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=99</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Den ersten Band der dreibÃ¤ndigen Ausgabe von &quot;Auf der Suche nach der verlorenen Zeit&quot; von Marcel Proust habe ich gelesen und auch fest vor, die beiden anderen BÃ¤nde noch zu lesen. Der Mann war sicher kein Freund von &quot;kurz &amp;amp; knackig&quot;, da dauert der kurze Moment vor dem Einschlafen schon mal dutzende von Seiten. Aber die Art und Weise von Proust ist einmalig. Wirklich groÃŸartig, aber manchmal auch ziemlich anstrengend. Deshalb bleibt es bei vielen beim Vorsatz, das Werk zu lesen, auch mir fehlt bislang so der richtige Ansatz/Anlass, mit den beiden weiteren BÃ¤nden weiter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen interessanten Weg hat Jochen Schmidt beschritten: Er liest jeden Tag 20 Seiten und berichtet in seinem Blog &lt;a href=&quot;http://vertr.antville.org/&quot;&gt;&quot;Schmidt liest Proust&quot; &lt;/a&gt; darÃ¼ber. Das ist durchaus amÃ¼sant zu lesen, hat ein definiertes Verfallsdatum (180 Tage). Heute ist er erst bei Seite 335 angekommen, bei ca. 3500 Seiten insgesamt, kann das noch als Vorspann gelten, so dass es keinen Grund gibt, nicht mal eben noch mit einzusteigen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Aug 2006 23:38:54 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/99-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Vielleicht mal ein paar gute Nachrichten</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/90-Vielleicht-mal-ein-paar-gute-Nachrichten.html</link>
            <category>gelesen</category>
            <category>sonst noch</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/90-Vielleicht-mal-ein-paar-gute-Nachrichten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=90</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=90</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    NÃ¶len tue ich hier ja eigentlich immer, zum Beispiel kÃ¶nnte ich Ã¼ber das groÃŸe &quot;Grand Slam&quot;-(Swindel-)Finale im Zeise am letzten Freitag berichten, aber heute kamen mir doch auch ein paar nette Dinge unter, da versuche ich mich mal in positiver Stimmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://pro-linux.de/&quot;&gt;pro-linux.de&lt;/a&gt; feiert den 10000 Newsartikel. Und wÃ¤chst.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Auch wenn ich der zehntausendste bin, der diesen Artikel verlinkt, er hat es verdient: &lt;a href=&quot;http://www.scienceaddiction.com/2006/07/23/95-theses-of-geek-activism/trackback/&quot;&gt;95 Theses of Geek Aktivism&lt;/a&gt; geben sich mit nicht weniger als dem Anspruch zufrieden, in ihrer Bedeutung dem Kram vom ollen Luther nachzufolgen. Schon mal eine sympathische SelbstÃ¼berschÃ¤tzung. Sicher kann, nein muss und soll man Ã¼ber die Thesen streiten. Schon weil einiges ziemlich banal ist (oder nur fÃ¼r die USA zutrifft). Aber genau darum geht es, in den Kommentaren steht schon einiges an Anmerkungen. Ach ja: Ist in Englisch.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Der zweite Teil der zweiten Staffel von &lt;a href=&quot;http://welcometothescene.com/&quot;&gt;&quot;The Scene&quot;&lt;/a&gt; ist erschienen. Die frei herunterzuladene (und weiterzugebende) Serie Ã¼ber Leute, die sich in einer Szene bewegen, die Filme organisiert, rippt und mÃ¶glichst vor dem Kinostart verfÃ¼gbar macht, ist nicht nur ein sehr interessantes Format, sondern endet auch immer mit groÃŸartigen Cliffhangern. Die zweite Staffel hat das Format noch mal leicht verÃ¤ndert, ist aber immer noch groÃŸartig. Ist aber auch in Englisch.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 25 Jul 2006 23:33:14 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/90-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Zufallsfund</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/43-Zufallsfund.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/43-Zufallsfund.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=43</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=43</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Da hÃ¤ngt man mÃ¼de von des Tages MÃ¼hen vorm Rechner und denkt sich, dieses ganze InternetgedÃ¶ns ist doch totaler Quark, besser wÃ¤re die Zeit doch sicher anders zu nutzen, doch es tut sich auf einmal das hier auf: &lt;a href=&quot;http://www.zweitausendeins.de/writersblog/kapielski/&quot;&gt;Thomas Kapielski&#039; Writersblog&lt;/a&gt;. GroÃŸartig. Trotzdem ich in Sachen &lt;a href=&quot;http://gegenglueck.org/archives/36&quot;&gt;Vorbereitung&lt;/a&gt; gerade kanadische Literatur suche und lesen will, sollte ich mir endlich mal vom symphatischen Herrn Kapielski was zu legen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Apr 2006 22:52:27 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/43-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Zweimal Literatur im Briefkasten</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/19-Zweimal-Literatur-im-Briefkasten.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/19-Zweimal-Literatur-im-Briefkasten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=19</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=19</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Relativ zeitgleich (wenn auch schon vor einer ganzen Weile) sind bei mir Punchliner Nr. 2 und die Erstausgabe von &quot;Exot - Zeitschrift fÃ¼r komische Literatur&quot; im Briefkasten gelandet. Wie immer bei dieser Art LektÃ¼re mit kurzen Texten, Lyrik usw. dauerte das Lesen ein wenig ... aber nun, wo der Rest von &lt;del datetime=&quot;2005-12-22T17:50:52+00:00&quot;&gt;Deutschland&lt;/del&gt; Vattenfall (sonst Ã¤ndert sich nix) sich langsam unter den Weihnachtsbaum verkrÃ¼melt, habe ich ja Zeit mal was wegzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.subh.de/&quot;&gt;Punchliner&lt;/a&gt; setzt seinen Weg konsequent fort. Mehr oder weniger als Nachfolger von Subh gestartet, setzen die Macher offensichtlich auf QualitÃ¤t statt QuantitÃ¤t und so erscheint dieses Druckwerk - leider! - nur jÃ¤hrlich. Die &quot;Ã¼blichen VerdÃ¤chtigen&quot; und einige MitstreiterInnen liefern ein mit lesenswerten Texten prall gefÃ¼lltes Heft ab. Sollte fÃ¼r jeden, der jenseits des Mainstreams nach interessanten AutorInnen sucht, zur PflichtlektÃ¼re werden. Und in einer besseren Welt als dieser kommt der Punchliner dann auf den Lehrplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://exot-magazin.de/&quot;&gt;Exot&lt;/a&gt; macht es einem nicht so einfach. WÃ¤re da nicht dieser komische Schriftsatz fÃ¼r den FlieÃŸtext, wÃ¼rde ich ja sagen, das Heft sieht zumindest besser aus. Tut es so aber nicht. Die Texte finde ich ziemlich durchwachsen, neben vÃ¶llig Ã¼berflÃ¼ssigen Rezensionen Ã¼ber &quot;Zimmer frei&quot; oder zur &lt;em&gt;AufklÃ¤rung&lt;/em&gt; Ã¼bersetzter, faschistoider Metaltexte (wohl leider als Serie geplant) finden sich auch Highlights wie der MonstrositÃ¤tenmonolog von Ronnie Vuine oder sehr Interessantem wie dem (E-Mail-)Interview mit Marc Kelly Smith. Insgesamt bin ich noch unentschieden, aber auf jeden Fall gespannt auf die nÃ¤chste Ausgabe (Januar 2006?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update 24.12.05: Vom Exoten gab es eine Weihnachtskarte. Vom Punchliner nicht. Wenn man auf sowas steht ... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 Dec 2005 18:50:24 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/19-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>&quot;Was ich liebte&quot; von  Siri Hustvedt</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/13-Was-ich-liebte-von-Siri-Hustvedt.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/13-Was-ich-liebte-von-Siri-Hustvedt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=13</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=13</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Ich gebe es ja zu: Mich hat eine Roman von Siri Hustvedt vor allem deshalb interessiert, weil sie die LebensgefÃ¤hrtin von Paul Auster ist. Dagegen anzuschreiben - obwohl Auster auch schon lange kein gutes Buch mehr verfasst hat - ist sicher hart. Zugegeben:  Dieser Gedankengang ist total bescheuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was ich liebte&quot; ist die Geschichte zweier Familien aus der New Yorker Kunstszene. Die Autorin bleibt also  im heimischen Terrain. ErzÃ¤hlt wird aus der RÃ¼ckschau eines der Beteiligten, dem langsam erblindenden Kunsthistoriker Leo.  Leo und seine Frau Erika sind eng befreundet mit Bill, einem KÃ¼nstler, und dessen zweiter Frau Violet, die stÃ¤ndig an irgendeinem diffusen Buchprojekt arbeitet. Die Geschichte plÃ¤tschert so dahin, wer wann wen kennenlernt, berufliche und kÃ¼nstlerische Erfolge, gemeinsame Urlaube der beiden Paare, Beziehungsstress, blahblah. Eigentlich soll es dann dramatisch werden, als Matt, Sohn von Leo und Erika, bei einem Unfall ertrinkt. Allerdings ist nicht nur das Buch dann schon halb vorbei, auch die Beziehung von Leo und Erika, die New York verlÃ¤sst, hat sich mehr oder weniger erledigt. Bill stirbt an einem Herzinfarkt. Es fehlen dem Drama also ein wenig die Protagonisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Ã¼berhaupt noch  irgendwas passiert, fokussiert sich die Geschichte auf Mark, Bills Sohn aus erster Ehe. Nennonkel Leo und Stiefmutter Violet mÃ¼ssen feststellen, dass dieser ein notorischer LÃ¼gner und Dieb mit Hang zu Drogenkonsum ist. Es lieÃŸe sich wohl auf die Feststellung verkÃ¼rzen, der Bengel ist geisteskrank. Die geistreiches Erwachsenen in seinem Umfeld realisieren dies aber nicht bzw. spÃ¤t. Irgendwelche ErklÃ¤rungen finden sich nicht. Leo lÃ¤sst sich dann noch auf eine etwas merkwÃ¼rdige Verfolgung des Jungen quer durch die Staaten ein, dass ist aber nur dann unterhaltsam, wenn statt der eigentlichen Handlung, die  Auseinandersetzung Leos mit seinem alternden KÃ¶rper in den Vordergrund tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Vielleicht hÃ¤tte aus der zweiten HÃ¤lfte ein spannendes Buch werden kÃ¶nnen, aber dann hÃ¤tte Huvstedt sich darauf konzentrieren und Ã¼ber den Tellerrand ihres eigenen Umfeldes gucken mÃ¼ssen. Schnell weggelesen, schnell vergessen. Weitere BÃ¼cher der Autorin stehen zumindest nicht auf der Wunschliste. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Dec 2005 19:18:47 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/13-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Leuchtendes  Personenwirrwarr</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/10-Leuchtendes-Personenwirrwarr.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/10-Leuchtendes-Personenwirrwarr.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=10</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=10</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Vom Grabbeltisch habe ich mir &quot;Wie es leuchtet&quot; von Thomas Brussig gegÃ¶nnt. Am Anfang ist mir die Unzahl von ProtagonistInnen und HandlungsstrÃ¤ngen ein wenig auf den Keks gegangen, aber nach einer Weile gewÃ¶hnt man sich daran. Brussig beschreibt auf ca. 600 Seiten Geschehnisse - weniger DIE Geschehnisse - in der DDR 1989/1990. Wenn es Ã¼berhaupt so etwas wie eine Hauptperson gibt, dann ist es  eine Physiotherapeutin, die eher zufÃ¤llig das Lied zum Umsturz schreibt und singt, die Wende in Karl-Marx-Stadt miterlebt und am Ende doch eher frustriert Ã¼ber die Art und Weise der Wiedervereinigung ist, obwohl sie eigentlich keinen allzu schlechten Schnitt macht. Zumindest nach westlichen Kriterien, diese aber nicht versteht bzw. verstehen will. Ein spieÃŸiger BÃ¼rgerrechtler, ein staatstragenden Staatsanwalt, der Direktor des Palasthotels enthÃ¼llen dem Leser ihre persÃ¶nliche Sicht auf die ZeitlÃ¤ufe, entblÃ¶ÃŸen dabei seltsame SchwÃ¤chen und individuelle Ãœberlebensstrategien. Aus dem Westen mischen ein Hochstapler und der Starredakteur eines Hamburger Nachrichtenmagazins mit. Alles in allem ist der Roman recht unterhaltsam, aber wie schon in &quot;Helden wie wir&quot; und &quot;Sonnenallee&quot; zerfasert der Roman dann doch zu sehr in den individuellen Geschichtchen und kommt nicht bzw. auf keinen Punkt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Nov 2005 17:59:53 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/10-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Zu alt oder nicht dumm genug?</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/8-Zu-alt-oder-nicht-dumm-genug.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/8-Zu-alt-oder-nicht-dumm-genug.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=8</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=8</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe den Versuch gemacht, Banana Yoshimoto zu lesen. Der Roman Amrita geriet mir in der englischen Ãœbersetzung in die Finger und weil ich schon viel und Ã¼berwiegend Gutes Ã¼ber die japanische Autorin gehÃ¶rt hatte, war ich recht neugierig. Nach einem Drittel des Buches habe ich aufgegeben. Um die Autorin selbst zu zitieren (im Nachwort): &quot;The Theme of this book is simple.&quot; Ich mÃ¶chte hinzufÃ¼gen: nicht nur das Thema, das ganze Buch ist simpel. Um nicht zusagen einfÃ¤ltig. Entweder bin ich zu alt, um mit dem banalen Alltag der Protagonistin und ihren Philosophien etwas anfangen zu kÃ¶nnen, oder aber dieses Buch ist einfach erschreckend banal und so belanglos, dass es nur dem eher naiven GemÃ¼t gelingt, hierin etwas zu entdecken, dass den Zeitaufwand des Lesens rechtfertigt. Selbst, wenn man sonst nix zu tun hat. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Nov 2005 20:19:05 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/8-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>LÃ¼cken schlieÃŸen: John Updike</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/7-Lcken-schlieen-John-Updike.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/7-Lcken-schlieen-John-Updike.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=7</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=7</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Einer der amerikanischen Autoren, die mir bislang entgangen waren, fand sich als MÃ¤ngelexemplar nun auf meinem Nachttisch wieder: John Updike, Gott und die Wilmots. Ein Ã¼ber 700 Seiten dicker Roman, der der Familie Wilmot Ã¼ber mehrere Generationen (und 80 Jahre) folgt. Updikes Augenmerk liegt dabei auf den religiÃ¶sen Irrungen und Wirrungen der einzelnen Familienmitglieder. Es beginnt mir Clarence Wilmot, der als Prediger seinen Glauben und - mangels BefÃ¤higung zum Heucheln - seinen Job verliert, und endet mit dessen Urenkel Clark der als Mitglied einer adventistisch-fundamentalen Kommune im Feuergefecht mit der Bundespolizei umkommt. Ein weiterer roter Faden ist die Filmgeschichte, findet Clarence doch Trost im Kino und seine Enkelin Essie wird Filmstar (konsequent und hart auf dem Weg nach oben, tragisch als Mutter und alternde Diva). Updike stattet seine Charaktere alle mit reichlich UnzulÃ¤nglichkeiten aus und beschreibt sie und ihre Ãœberlebensstrategien in lange, schÃ¶nen SÃ¤tzen. Dabei bleiben die Wilmots jedeR fÃ¼r sich immer auch irgendwie liebenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat jemand einen Tipp, was aus Updike reichlichem Werk noch zu lesen ist? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Nov 2005 22:45:51 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/7-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Ãœberraschende Wende</title>
    <link>http://gegenglueck.org/archives/3-berraschende-Wende.html</link>
            <category>gelesen</category>
    
    <comments>http://gegenglueck.org/archives/3-berraschende-Wende.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://gegenglueck.org/wfwcomment.php?cid=3</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://gegenglueck.org/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=3</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (gegenglueck)</author>
    <content:encoded>
    Im Fieberwahn mal wieder ein recht wahllos vom WÃ¼hltisch gezogenes Buch gelesen: Katrin Alvtegen, Der Seitensprung. Was anfÃ¤ngt wie ein konventioneller Frau-wird-betrogen-und-kÃ¤mpft-um-Mann/Kind/Haus-Roman wird durch den jungen Mann, mit dem die Protagonisten aus Rache an ihrem Mann ins Bett geht, zu einem recht unterhaltsamen Horrortrip. Mit einem wirklich Ã¼berraschenden Ende. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Nov 2005 20:12:25 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gegenglueck.org/archives/3-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>

</channel>
</rss>