Was den gemeinen Alltagsradler den Winter zurückwünschen lässt, hat Jürn Kruse in seiner Sozialstudie über Friedensradler ebenso hinlänglich wie genau beschrieben. Leider verschärft sich dieser Tage das Problem, denn an ihren hellblauen Tüchlein, der moralischen Überlegenheit und kompletter Merkbefreitheit leicht erkennbar, rotten sich Aktivchristen in der Stadt für ihr Rumgebete zusammen und das gerne auch auf Radwegen. Ich wünschte mir dieser Tage mehrfach ein weniger gutes Benehmen und ein großes Schild "Ich bremse nicht für Christen." - Großstädte werden ja öfter von Hooligans, Schlagermoves, Großdemonstrationen, Harleydays und anderen schlimmen Dingen heimgesucht, aber diese Ansammlung von Anhängern einer weltweiten Schmarotzerereinigung im Auftrag der Verblödung ist mit einigem Abstand Spitzenreiter.
Man müsste mal aufräumen, in einem säkulären Gemeinwesen sind Tanzverbote, Aushebelung des Betriebsverfassungsgesetzes, zahllose Sondergesetzgebungen und Bevorzugungen, kostenloser Einzug einer Kirchensteuer, Konfessionsschulen auf Kosten der Allgemeinheit, jährlich fast eine halbe Milliarde für die Bezahlung der Chefriege (u. a. alle Bischöfe) aus der allgemeinen (!!!) Steuerkasse einfach Fehl am Platze. In Hamburg wurde ein Bischof soger am einem Gespräch beim Bürgermeister über die Zukunft der Energienetze beteiligt. Ok, man könnte argumentieren, wenn der schon aus allgemeinen Steuergeldern bezahlt wird, kann der ja auch ruhig mal was Sinnvolles tun. Aber was bloss? Beten, dass mit den noch laufenden AKWs nix passiert?
Hat jemand Löwen zur Hand?
Saturday, December 22. 2012
Gute Aktion HVV!
Kinder bringt man zurecht bei, dass sie nicht mit fremden Männern mitgehen sollen, egal welche Geschenke es dafür gibt. Da ist es gut, wenn in Zeiten, wo heidnische Bräuche, Konsumrausch und die Riten der Kinderfickersekten den meisten das Resthirn abschalten, einige einen coolen Kopf behalten und eindringlich vor der Gefahr warnen:

Geh nicht mit bösen Männern!
Saturday, October 6. 2012
Endlich sagt das mal jemand: Die Radspiesser vom ADFC nerven
In Hamburg bläst der ADFC ja auch gerne mal mit der Springerpresse zur gemeinsamen Hatz auf Rüpelradler, aber trotzdem bekommt der Verein wenig Gegenwind von Seiten derer, die sie vorgeblich vertreten. Vermutlich melden die die Critical Mass demnächst auch bei der Polizei an und reißen jeden vom Rad, der sich nicht an ihre Strecke und Regeln hält.
Vielleicht ändert sich jetzt was, ein bekennender Kampfradler sagt der TAZ:
Schon alleine deshalb sollte man den Aufruf "Wir sind Kampfradler_innen" mal lesen und am besten unterstützen. Schluss mit dem Gebettel an Ampeln, Flehen um Rücksicht und offensichtlich (für uns) unsinnige Straßenverkehrsordnungen. Der Kampf um eine lebenswerte Stadt muss von kombinierten Rad-Geh-Weglein zurück auf die Straße getragen werden. Es gibt zuviele Parkplätze und Fahrspuren für Autos, dieser Platz muss in größtmöglichen Umfang zurückerobert werden. Die Minderheit, die in einer Stadt wie Hamburg mit ihren lärmenden, stinkenden Kisten terrorisiert, muss der Mehrheit, die zu Fuss, mit dem Radfahrer oder dem ÖPNV unterwegs ist, weichen. Alles andere ist Quatsch.
Vielleicht ändert sich jetzt was, ein bekennender Kampfradler sagt der TAZ:
Da sind Sie ja ganz nah beim ADFC – wollen Sie mit dem zusammenarbeiten?
Nein, der ist uns viel zu defensiv. Der stellt sich hin und kontrolliert selber die Radfahrer, damit die sich an die Regeln halten. Das ist das falsche Signal
Schon alleine deshalb sollte man den Aufruf "Wir sind Kampfradler_innen" mal lesen und am besten unterstützen. Schluss mit dem Gebettel an Ampeln, Flehen um Rücksicht und offensichtlich (für uns) unsinnige Straßenverkehrsordnungen. Der Kampf um eine lebenswerte Stadt muss von kombinierten Rad-Geh-Weglein zurück auf die Straße getragen werden. Es gibt zuviele Parkplätze und Fahrspuren für Autos, dieser Platz muss in größtmöglichen Umfang zurückerobert werden. Die Minderheit, die in einer Stadt wie Hamburg mit ihren lärmenden, stinkenden Kisten terrorisiert, muss der Mehrheit, die zu Fuss, mit dem Radfahrer oder dem ÖPNV unterwegs ist, weichen. Alles andere ist Quatsch.
Sunday, September 2. 2012
Schade
So ein Nexus 7 sieht ja erstmal gut aus. Wobei GPS ohne UMTS doch eher sinnlos ist. Aber das Fehlen eines SD-Karten-Slots ist hier das technische KO.
Sunday, July 1. 2012
Einmal werden wir noch wach ...
... dann kann man wieder normal in die Öffentlichkeit gehen. Und der Reise nach Polen steht auch nichts mehr entgegen. (Und die Nazionalbeflaggung könnt ihr ruhig für immer abnehmen.)
(Page 1 of 22, totaling 108 entries)
next page »


