die bibliothek, die keine mehr ist, schreit nach umnutzung. deshalb eine wiederauflage von vor jahren vergessenem:
puschenkino: mindestens 2 ganze filme zum thema frühwerke oder iggy pop oder beides und ein bisschen kleinscheiß
freitag, 14.03.08 20:00 uhr - pünktlich!
ex-bibliothek (genaue adresse per email erfragen)
bitte mitbringen: knabberkram und/oder getränke
wegen des begrenzten raumangebotes: verbindliche zusagen werden in der reihenfolge ihres eintreffens registriert. wer zu spät ist, muss ins kino gehen.
ps: irgendwann werde ich mal was cleveres für den mailverteiler austüfteln.
pps: der rss-feed für's puschenkino ist hier
Thursday, July 5. 2007
Hollywood kann einpacken
Der fleißige Volker hat den nächsten Teil der neuen Kultserie "Kloß & Spinne" rausgehauen, inclusive Bauchanimationen, Film im Film und Welterklärungen - Sauber!
Friday, December 29. 2006
Im Kino, im Fernsehen, im Puschenkino ...
Nach unlängst dreimal Punk, jetzt mal dreimal Film:
Im 3001 läuft der neue Film von Aki Kaurismäki Lichter der Vorstadt (Laitakaupungin valot, O.m.U.; Finnland/Deutschland 2006). Die typischen tollen Bilder und skurillen Blicke/Einstellungen berichten über das Leben des Wachmannes Koistinen. Dabei sind die Dialoge auf das allernotwendigste reduziert, meistens sind es sogar eher Monologe sind, selbst wenn zwei reden. Aber soviel wird gar nicht geredet. Es geht auch so alles den Bach runter. Früher hat Kaurismäki Tragödien mit nicht unkomischen Sequenzen gemacht, kleine Dramen, wo Dinge wie Hoffnung, bloßer Überlebenswille oder manchmal gar Humor eine Rolle gespielt haben. Diesmal nicht. Der Film ist der mit Abstand deprimierendste, den ich seit langem gesehen habe. Dagegen ist "Dead man" sowas wie "Herr Rossi auf dem Weg ins Glück". Oder Thomas Bernhard sowas wie Rolf Kaukas. Wenn man sich nicht gerade suizidalen Gedanken hingibt unbedingt reingehen - das ist ganz großes kleines Kino.- Ja, ich habe es getan - einen Film im Fernsehen geschaut. Sollte man nicht tun, ich weiß. Aber EDtv, eine amerikanische BigBrother-Satire, naja "Satire", war eigentlich ganz unterhaltsam. Und außerdem weiß ich jetzt, wo Egotronic ein paar Samples her haben.
- Und dann hat man mir noch eine CD mit Das Millionenspiel aufgedrängt. Quasi die deutsche Version von Running Men. Und das bevor Stephen King (unter dem Pseudonym Richard Bachmann) die Romanvorlage geschrieben hat. Respekt. Dieter Hallervorden als Bösewicht ist gewöhnungsbedürftig. Dieter Thomas Heck spielt quasi sich selbst und hört einfach nicht auf zu reden. Nie. Ich würde jetzt mal sagen, das ist alles für eine deutsche Produktion vnon 1970 beachtlich zynisch, aber muss man nicht wirklich gesehen haben.
Wednesday, March 22. 2006
Eminem
Während die Frau, die weiß, wo es in Hamburg lang geht, sich noch in verschneitem Pessimismus übt, fürchte ich beinahe den Frühling. Juckt schon fast in der Nase. Auf Fritz ist Kuttner gerade mal wieder in Form. "Das Leben ist keine Wunschkonzert, die Weisheit wächst auf Bäumen" (Rocket/Freudenthal), aber auf meiner Playlist steht eigentlich den ganzen Tag Oma Hans.
Ansonsten habe den Eminemfilm 9 Mile gesehen. Der arme, kleine Rabbit, der immer für nix was kann und doch eigentlich ganz lieb ist, dem wird ja soooooooo böse mitgespielt. Er will doch nur rappen. Und labert genau dieselbe blöde, aufgeblasene Scheiße wie die andern Macker. Rassistische Zoten, frauenfeindliches Gebrabbel, der übliche Rapperscheiß, zumindest in diesem Film mit ein bisschen Sozialscheiße verquirlt. Aber natürlich mit Happyend. Eminem/Rabbit ist eben doch der Beste. Klar, Digger.
Ansonsten habe den Eminemfilm 9 Mile gesehen. Der arme, kleine Rabbit, der immer für nix was kann und doch eigentlich ganz lieb ist, dem wird ja soooooooo böse mitgespielt. Er will doch nur rappen. Und labert genau dieselbe blöde, aufgeblasene Scheiße wie die andern Macker. Rassistische Zoten, frauenfeindliches Gebrabbel, der übliche Rapperscheiß, zumindest in diesem Film mit ein bisschen Sozialscheiße verquirlt. Aber natürlich mit Happyend. Eminem/Rabbit ist eben doch der Beste. Klar, Digger.
Saturday, February 18. 2006
Was lange währt ... der Film zum EJC 2005
Massenhaft Material wurde gesichtet, geschnitten und (neu) vertont, um nun endlich den offiziellen Film zur EJC 2005 fertigzustellen. Wer dabei war, braucht den Film sowieso; wer nicht dabei war, aber neugierig ist, was so alles passiert, wenn 4000 Menschen aus aller Welt zur European Juggling Convention zusammenkommen, sollte sich den Film ebenfalls anschauen. Hier wären einerseits vielleicht ein paar Erklärungen aus dem Off gut, aber andererseits verliert man sich so viel mehr in den Bildern.
Als unbedarfter Betrachter zieht man schon mal unwillkürlich den Kopf ein, wenn Dutzende von Keulen, Bällen und allem, was sich sonst noch so werfen lässt, durch die Luft sausen. Und eigentlich fliegt in dem Film immer was. Auf dem Einrad, im Schwimmbad, ob es regnet oder nicht, zu jeder Tages- und Nachtzeit: ohne Unterlass wird jongliert. Die Kamera folgt dem ganzen Event von Anfang bis Ende, zeigt Bilder von den Höhepunkten auf den Bühnen genauso wie den Aufbau der Zirkuszelte (tolle Zeitraffereffekte!), Workshops, Festivalleben, Party
Ein grundsätzliches Problem trat bei der Filmproduktion auf: Die meisten Songs, die für die einzelnen Shows verwendet wurden, unterliegen einem restriktiven Copyright. Die Rechte dafür zu erwerben sind für eine No-Budget-Produktion unerschwinglich, ganz abgesehen von dem bürokratischen Nervkram, der damit einhergeht. Also musste im nachhinein "freie" Musik von Freunden oder Freunden von Freunden besorgt und mit dem Bildmaterial synchronisiert werden. Das Ergebnis kann sich zwar wirklich Sehen und Hören lassen, aber eigentlich wäre es schön, wenn der ein oder andere von vorneherein solche Musik verwenden würde. Dank der Creative Commons Licence und beflügelt von den emsigen Podcastern, die ja ein ähnliches Problem haben, gibt es inzwischen Unmengen frei verfügbarer Musik.
Und extra "Thumbs Up!" für Rumpel Stilskin: Seine Show, von der man immer wieder kurze Ausschnitte sieht, hat 25 (fünfundzwanzig!) Stunden gedauert. Durchgeknallt.
Mehr Infos, Bestellungen und ein paar Clips zum Appetit anregen: www.ejc-film.com
Als unbedarfter Betrachter zieht man schon mal unwillkürlich den Kopf ein, wenn Dutzende von Keulen, Bällen und allem, was sich sonst noch so werfen lässt, durch die Luft sausen. Und eigentlich fliegt in dem Film immer was. Auf dem Einrad, im Schwimmbad, ob es regnet oder nicht, zu jeder Tages- und Nachtzeit: ohne Unterlass wird jongliert. Die Kamera folgt dem ganzen Event von Anfang bis Ende, zeigt Bilder von den Höhepunkten auf den Bühnen genauso wie den Aufbau der Zirkuszelte (tolle Zeitraffereffekte!), Workshops, Festivalleben, Party
Ein grundsätzliches Problem trat bei der Filmproduktion auf: Die meisten Songs, die für die einzelnen Shows verwendet wurden, unterliegen einem restriktiven Copyright. Die Rechte dafür zu erwerben sind für eine No-Budget-Produktion unerschwinglich, ganz abgesehen von dem bürokratischen Nervkram, der damit einhergeht. Also musste im nachhinein "freie" Musik von Freunden oder Freunden von Freunden besorgt und mit dem Bildmaterial synchronisiert werden. Das Ergebnis kann sich zwar wirklich Sehen und Hören lassen, aber eigentlich wäre es schön, wenn der ein oder andere von vorneherein solche Musik verwenden würde. Dank der Creative Commons Licence und beflügelt von den emsigen Podcastern, die ja ein ähnliches Problem haben, gibt es inzwischen Unmengen frei verfügbarer Musik.
Und extra "Thumbs Up!" für Rumpel Stilskin: Seine Show, von der man immer wieder kurze Ausschnitte sieht, hat 25 (fünfundzwanzig!) Stunden gedauert. Durchgeknallt.
Mehr Infos, Bestellungen und ein paar Clips zum Appetit anregen: www.ejc-film.com
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