Ende des Monats läuft "Das jüngste Gewitter" im 3001, der Trailer ist sehr viel versprechend und der letzte Film von Roy Andersson ("Songs from the Second Floor") war auch sehr nett.
Update 30.03.: Scheint beliebt zu sein, Freitag haben wir keine Karten mehr bekommen. Aber nur das tapfere 3001 zeigt das Original (mit Untertiteln), also heute noch ein Versuch.
Sunday, March 16. 2008
Das jüngste Gewitter
Trotz Oscar: No Country for old men
(Eventuell auch 22.30) Im Zeiseprogramm war mir der Film schon vor dem diesjährigen Oscarspectakel aufgefallen. Und da die Drecksgören in Hamburg schon wieder Ferien haben, was mir egal wäre, wenn dann nicht die Turnhallen zu wären und ich Zwangspause beim Sport habe, nutze ich den yogafreien Mittwoch.
IMDB / Offizielle Filmseite: www.nocountryforoldmen.de/
IMDB / Offizielle Filmseite: www.nocountryforoldmen.de/
Friday, July 13. 2007
Tarantino Preview
Die Filmnächte am Millerntor gehen wieder los, hier bin ich dabei:
Death Proof
USA 2007; Regie: Quentin Tarantino; mit Kurt Russell, Rosario Dawson, Vanessa Ferlito; 127 Min. (Filmseite, IMDB)
Death Proof
USA 2007; Regie: Quentin Tarantino; mit Kurt Russell, Rosario Dawson, Vanessa Ferlito; 127 Min. (Filmseite, IMDB)
Thursday, May 31. 2007
The Future is unwritten
Ich war Gestern im 3001 in "Joe Strummer- The Future is unwritten". Es ist ein absolut genial geschnittener Dokufilm, der aus wenig Bildmaterial unglaublich viel rausholt. Die Hauptidee, Freunde und Bekannte am Lagerfeuer erzählen zu lassen (was auch inhaltlich aufgelöst wird) und das Ganze mit Orginalfilmfetzen, passendem und unpassendem sowie Ansagen aus Joe Strummers Radioshow zu verschneiden ist großartig umgesetzt.
Laut deutscher Webpage sind 65 Songs in dem Film ganz oder teilweise zu hören, ziemlich bunt gemischt aus aller Welt, aber selten was schlechtes. Darin zeigen sich sowohl die vielfältigen musikalischen Interessen Strummers, also auch die Tatsache, dass es ein Film über Strummers und nicht über die Clash ist.
Sicher keine extrem kritische Auseinandersetzung mit dem alten Clashhaudegen, obwohl er für manche Arschlöchigkeit auch sein Fett weg bekommt, aber der Mensch hinter dem Bühnenstar/-maske wird teilweise sichtbar. Auch das persönliche Dilemma Strummers (und der Clash), einerseits gut und erfolgreich sein zu wollen, andererseits kommerziellen und medialen Erfolg durchaus als Bestandteil des Problems zu sehen, wird deutlich. Wenn die Amis zu "Rock the Kasbah" den Irak bombardieren, dann möchte man schon mit Strummers mitheulen. (Warum aber "Should I stay or should I go now" in der Jeanswerbung auftaucht, wird im Film nicht geklärt.)
Es gibt allerdings auch einen fetten Tiefpunkt in diesem Film: Der Regisseur zeigt nicht nur das fiese Bono, nein, es wird ihm sogar erlaubt zu sprechen. Klar gibt es Unfug von sich, aber das ist nun absolut unwürdig. Sowas gehört in ein Grönemeyer-Musical oder eine Barbara-Streisand-Biographie. (Keine Angst, im Soundtrack kommt U2 nicht vor, dann hätte der Film hier ja auch selbstmurmelnd keine so gute Kritik bekommen.)
Auch für Leute, die nicht gerade Strummers-Fans sind, absolut lohnenswert.
Laut deutscher Webpage sind 65 Songs in dem Film ganz oder teilweise zu hören, ziemlich bunt gemischt aus aller Welt, aber selten was schlechtes. Darin zeigen sich sowohl die vielfältigen musikalischen Interessen Strummers, also auch die Tatsache, dass es ein Film über Strummers und nicht über die Clash ist.
Sicher keine extrem kritische Auseinandersetzung mit dem alten Clashhaudegen, obwohl er für manche Arschlöchigkeit auch sein Fett weg bekommt, aber der Mensch hinter dem Bühnenstar/-maske wird teilweise sichtbar. Auch das persönliche Dilemma Strummers (und der Clash), einerseits gut und erfolgreich sein zu wollen, andererseits kommerziellen und medialen Erfolg durchaus als Bestandteil des Problems zu sehen, wird deutlich. Wenn die Amis zu "Rock the Kasbah" den Irak bombardieren, dann möchte man schon mit Strummers mitheulen. (Warum aber "Should I stay or should I go now" in der Jeanswerbung auftaucht, wird im Film nicht geklärt.)
Es gibt allerdings auch einen fetten Tiefpunkt in diesem Film: Der Regisseur zeigt nicht nur das fiese Bono, nein, es wird ihm sogar erlaubt zu sprechen. Klar gibt es Unfug von sich, aber das ist nun absolut unwürdig. Sowas gehört in ein Grönemeyer-Musical oder eine Barbara-Streisand-Biographie. (Keine Angst, im Soundtrack kommt U2 nicht vor, dann hätte der Film hier ja auch selbstmurmelnd keine so gute Kritik bekommen.)
Auch für Leute, die nicht gerade Strummers-Fans sind, absolut lohnenswert.
Friday, May 25. 2007
Hingucker
Ja, ja, ja - anderer Leute Schnipsel zu verlinken statt eigen Kram zu schaffen ist langweilig, aber hier muss man mal eine Ausnahme machen: Der zweite Teil von Kloß und Spinne, dem neuen Star am Himmel des gepflegten Netainments, ist vom fleißigen Volker veröffentlicht worden. Was ihr euch alle angucken WOLLT. Allein für den Begriff "Teletubbieamargeddon" gebührt dem Produzenten Lob. Und jetzt warten wir alle gespannt auf das Atomkriegscomeback und hoffen mit Kloß, dass das nicht wieder versaubeutelt wird.
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