Das ist dochmal eine schöne Aktion: 25.000,- Euro für Hinweise, die zur Verurteilung der Nutznießer von Waffendeals mit Diktaturen führen. Das ist im Übrigen ausdrücklich keine persönliche Hetzjagd, sondern soll helfen, die Verantwortlichen und Einstreicher der Gewinne, für ein verbrecherisches Geschäft zu bestrafen. Und wenn die Regierung das Geschäft unterstützt und nicht willens ist, gegen den Panzerdeal und ähnliche Geschäfte vorzugehen, dann sind wie weiland bei Al Capone auch Alternativen wie eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung erstmal hilfreich. Auf jeden Fall ist die Öffentlichkeit, die hier geschaffen wird, ein erster Schritt in die richtige Richtung (via und via).
Was man übrigens auch dann tun kann, wenn man keine Informationen über Waffenhändler hat, ist die Hausbank zu hinterfragen: Wo investiert die eigentlich ihr Geld? Vielleicht in Kredite an Waffenfirmen (Atomindustrie, Unterdrückungstechnologie, $AllesSchlechteDieserWelt)? Dann wechselt die Bank! Im Rahmen der Aktion Krötenwanderung gibt es bei Attac jede Menge nützliche Informationen. Einfacher wird's nicht mehr.
Sunday, May 20. 2012
Milenrama, No Rest und Misfired im Størte
Da wollte ich mit dem Azubi einen schönen Rezensionsbattle starten, aber das wurde dann nix, denn komischerweise waren wir uns vergleichsweise einig. Und das kommt NIE vor. Und da das Bühnenlicht nicht in Betrieb war, sind die Photos noch besser als sonst.

Die einheimischen Misfired wird man sich nicht merken müssen. Das Zerspielen einer Basssaite allein genügt nicht, um einen gelungenen Konzertabend zu gestalten. Trotz manch angenehm konservativen Gitarrenriffs, war das einzig Gute an der Musik, dass es dann keine Ansagen gab.

Die brasilianischen No Rest verfügen über einen strengen Dresscode, bringen zu viert locker sieben Meter Dreadlocks an den Start und allein die nun wahrlich nicht große Sängerin bringt mehr Energie auf die Bühne als das komplette Altpunk-Lineup der Jolly-Roger-Bühne auf dem Hafengeburtstag. Fettes Gebretter, das beweist, dass musikalische Ideen nicht zu Verlangsamung führen müssen. Wow, das war bislang die beste Liveshow in diesem Jahr. Da diese Band außerdem noch über eine eigene Internetpräsenz verfügt, lässt sich via Soundcloud die CC-lizensierte Musik auch Zuhause nochmal hören. Und auch aus der Konserve gefällt es.

Als die komische Blondine nach "No Rest" laut ihrem Nachbarn verkündete, dass die beste Band jetzt kommt, dräute mir schon, dass der Abend wohl seinen musikalischen Zenit überschritten hatte. Aber bei "Kick-Ass-Punkrock mit Hardcoreeinflüssen und tollen Melodien" (Størte-Info) von Katalanen wird der Azubi natürlich erst mal aufgeregt. Als die Kapelle uns ihr "naja-geht-so"-Stück dann drei- bis viermal vorgespielt hatte und beim Covern an der Originalgeschwindigkeit des Songs irgendeiner US-Langweilercombo gescheitert war, waren wir uns aber schnell einig: Zeit, nach Hause zu gehen, hier verpassen wir nichts mehr.

Höhepunkt des Misfired-Konzerts: Basssaite kaputt.
Die einheimischen Misfired wird man sich nicht merken müssen. Das Zerspielen einer Basssaite allein genügt nicht, um einen gelungenen Konzertabend zu gestalten. Trotz manch angenehm konservativen Gitarrenriffs, war das einzig Gute an der Musik, dass es dann keine Ansagen gab.

No Rest - Langsamer war's nicht!
Die brasilianischen No Rest verfügen über einen strengen Dresscode, bringen zu viert locker sieben Meter Dreadlocks an den Start und allein die nun wahrlich nicht große Sängerin bringt mehr Energie auf die Bühne als das komplette Altpunk-Lineup der Jolly-Roger-Bühne auf dem Hafengeburtstag. Fettes Gebretter, das beweist, dass musikalische Ideen nicht zu Verlangsamung führen müssen. Wow, das war bislang die beste Liveshow in diesem Jahr. Da diese Band außerdem noch über eine eigene Internetpräsenz verfügt, lässt sich via Soundcloud die CC-lizensierte Musik auch Zuhause nochmal hören. Und auch aus der Konserve gefällt es.

Milerama - Die konnte ihr Stück ziemlich gut, aber ich fand es nach dem dritten Mal langweilig
Als die komische Blondine nach "No Rest" laut ihrem Nachbarn verkündete, dass die beste Band jetzt kommt, dräute mir schon, dass der Abend wohl seinen musikalischen Zenit überschritten hatte. Aber bei "Kick-Ass-Punkrock mit Hardcoreeinflüssen und tollen Melodien" (Størte-Info) von Katalanen wird der Azubi natürlich erst mal aufgeregt. Als die Kapelle uns ihr "naja-geht-so"-Stück dann drei- bis viermal vorgespielt hatte und beim Covern an der Originalgeschwindigkeit des Songs irgendeiner US-Langweilercombo gescheitert war, waren wir uns aber schnell einig: Zeit, nach Hause zu gehen, hier verpassen wir nichts mehr.
Sunday, May 13. 2012
Was fehlt ...
* ... ist ein Bericht aus dem Kino: Iron Sky - sehr unterhaltsam, aber - wie immer - unbedingt im Original (ggf. mit Untertiteln) gucken! Ich sollte überhaupt mal eine Bewegung gegen das Synchronisieren von Filmen gründen. Außer in Ausnahmefällen.
* ... ein Bericht vom Konzert im Gartenkunstnetz neulich: Sollte die Band namens Despite Everything gespielt haben, so war ich zu spät. Den Darbietungen zweier Bands durfte ich beiwohnen. Zurerst InXsane aus Slowenien, die waren sympathisch und boten gefälligen Hardcore. Für meinen Geschmack zu gefällig, mehr Dreck und weniger amerikanische Einflüsse bitte.

Danach gab's dann noch Faxenchor von Orängättäng, die machen schnörkelloses, schnelles Geschredder und Faxen. Das tue ich mir gerne mal wieder an.

* ... ein Bericht vom Konzert im Gartenkunstnetz neulich: Sollte die Band namens Despite Everything gespielt haben, so war ich zu spät. Den Darbietungen zweier Bands durfte ich beiwohnen. Zurerst InXsane aus Slowenien, die waren sympathisch und boten gefälligen Hardcore. Für meinen Geschmack zu gefällig, mehr Dreck und weniger amerikanische Einflüsse bitte.

In-X-sane im Gartenkunstnetz
Danach gab's dann noch Faxenchor von Orängättäng, die machen schnörkelloses, schnelles Geschredder und Faxen. Das tue ich mir gerne mal wieder an.

Orängättäng
Wednesday, May 2. 2012
Song für April 2012 - Citizen Fish - Live im Størte 1992
Nicht wirklich ein Song des Monats, aber im Hintergrund lief hier in diesem Monat ziemlich oft die von Mr. Poof liebevoll handgeklöppelte DVD von Citizen Fish live im Størte 1992 - überhaupt ist der Besuch auf der Seite dieses Herrn sehr empfehlenswert, wenn man im Størte schon mal gesiezt wurde. Geduld mitbringen, aber es lohnt sich.
Gelesen April 2012
Völlig unbeabsichtigt Monat der Jugendbücher:
* Die Borribles, Band 1-3 (Leider auf Deutsch, aber es geriet mir in die Finger ... stand schon länger auf der Liste, weil China Mieville das Buch zu seinen Einflüssen zählt. Für ein Jugendbuch z. T. recht brutal, auch lässt sich seine Herkunft in den 70ern manchmal verorten. Aber sehr unterhaltsam - Lasst euch nicht erwischen!)
* L. Lee Low, Corvus (Young Adult Science Fiction, I liked it as a challenge of my english skills. The story is weird in a nice way, but the jumps in time are too much too follow the story and most of the characters and events are a bit too schematic.)
* Alexandra Kui, Lügensommer (Jugendbuch/-krimi; wegen des Lokalkolorits ganz unterhaltsam. Aber für diese Jugendstatussymbolscheiße bin ich zu alt. Allerdings nerven mich die genauen Typenbezeichnungen von irgendwelchen Digitalgadgets bei Stieg Larsson oder Frank Schätzing genauso an.)
Außerdem nachgearbeitet:
* BIG - Basketball in Germany, Heft 1-3, 5 & 6 (Leihgabe vom Probeabonnenten und Basketballnerd meines Vertrauens, ein paar ganz nette Interviews, aber alles in allem völlig Überflüssig. Ich glaube Holzzeitungen haben sich ohnehin erledigt für mich.)
* Die Borribles, Band 1-3 (Leider auf Deutsch, aber es geriet mir in die Finger ... stand schon länger auf der Liste, weil China Mieville das Buch zu seinen Einflüssen zählt. Für ein Jugendbuch z. T. recht brutal, auch lässt sich seine Herkunft in den 70ern manchmal verorten. Aber sehr unterhaltsam - Lasst euch nicht erwischen!)
* L. Lee Low, Corvus (Young Adult Science Fiction, I liked it as a challenge of my english skills. The story is weird in a nice way, but the jumps in time are too much too follow the story and most of the characters and events are a bit too schematic.)
* Alexandra Kui, Lügensommer (Jugendbuch/-krimi; wegen des Lokalkolorits ganz unterhaltsam. Aber für diese Jugendstatussymbolscheiße bin ich zu alt. Allerdings nerven mich die genauen Typenbezeichnungen von irgendwelchen Digitalgadgets bei Stieg Larsson oder Frank Schätzing genauso an.)
Außerdem nachgearbeitet:
* BIG - Basketball in Germany, Heft 1-3, 5 & 6 (Leihgabe vom Probeabonnenten und Basketballnerd meines Vertrauens, ein paar ganz nette Interviews, aber alles in allem völlig Überflüssig. Ich glaube Holzzeitungen haben sich ohnehin erledigt für mich.)
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