
- Den Opener machten Kommando Sonne-nmilch, oder besser gesagt ein paar Reste davon. Eigentlich waren die ja immer - im Gegensatz zu OmaDackelArschBlumenHölleHansBlut - relativ zurückhaltend, aber gestern gab es zeitweilig doch ein ganz schönes Brett. Großartig! Vieles hatte ich noch nicht gehört, das lässt hoffen, dass im nächsten Jahr aus der Ecke Neues kommt.
- Zwischendurch spielte "Death in the Family", klang wie schon mal gehört, nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht überzeugend.
- Leatherface habe ich schon oft, aber auch oft in sehr unterschiedlicher Qualität erlebt. Gestern kam Frank Stubbs im Original "Jensen-Rachhut-Kostüm" auf die Bühne und hat so eine Art Leistungsschau gemacht. Fast alle Hits und ein paar unbekanntere Sachen, aber immer volles Brett. Der Hammer. Quasi so wie früher, aber keinesfalls langweilig. Mir und dem restlichen Mob hat es gefallen. (Cummins hütte mich kaum wieder erkannt, aber der hat meinen Plan C umgesetzt: ein Videoschnipselvortrag von Kuttner in der Gaussstraße.)
Ganz gegen meine Gewohnheit habe ich dann sogar noch Devotionalien erstanden: Das Plakat zum Hörspiel Der Seuchenprinz. Ein deprimierendes Nebelbild mit dem Spruch "Jeden Tag so tun, hält keiner aus. Wenn die Haltung fehlt, verkleidet man sich eben und kränkelt." Womit ja irgendwie der Kreis zur Weihnachtsfeier wieder geschlossen ist.



